Überragender Stolz

Lina Hausicke über ihre Reha und die aktuelle Lage
Lina Hausicke verletzte sich gegen den SV Meppen (Foto: hansepixx).
Frauen
Dienstag, 01.12.2020 / 18:14 Uhr

Von Marcel Kuhnt

Es war eine Schrecksekunde beim Heimspiel gegen den SV Meppen. Nach einem Zweikampf blieb Lina Hausicke liegen und musste letztlich ausgewechselt werden. Diagnose: Knieverletzung. Für Werders Kapitänin bedeutete dies das vorzeitige Jahresende. Seitdem ackert die 22-Jährige unermüdlich für das Comeback. „Ich mache Tag für Tag Fortschritte und eine Rückkehr auf den Trainingsplatz ist absehbar“, so Hausicke gegenüber WERDER.DE.

Gute Nachrichten also von Werders Nummer 18, die ihre Reha allerdings nicht in Bremen, sondern in Darmstadt absolviert. „Es ist ein guter Austausch mit den Ärzten des Reha-Zentrums vor Ort. Ich bin meistens von 8-13 Uhr in der Klinik und habe abends nochmal eine Laufeinheit“, beschreibt sie ihren aktuellen Alltag und fühlt sich mehr und mehr „auf der Überholspur.“

Hausicke: "Stündlich im Austausch"

Für Hausicke, die trotz ihres jungen Alters bereits auf 99 Einsätze in der FLYERALARM Frauen-Bundesliga kommt, 46 davon im Trikot der Grün-Weißen, ist es eine ungewöhnliche Situation. In den mittlerweile über drei Jahren am Osterdeich fiel sie nie langfristig aus. Geschweige denn, dass sie nicht beim Team sein konnte: „Es ist für mich eine total neue Erfahrung. Die Spiele habe ich alle nur am Liveticker verfolgen können. Und das ist gar nichts für mich. Daher fiebere ich umso mehr den Tag entgegen, wieder mit der Mannschaft auf dem Platz stehen zu können.“

Und eigentlich hätte sie zumindest wieder Kontakt haben sollen. Sie hätte Gespräche mit ihren Mitspielerinnen führen und das gewohnte Umfeld wiedersehen können. Aber die häusliche Quarantäne aller Beteiligten (zur Extrameldung) machte einen Strich durch die Rechnung. „Der Plan war eigentlich, dass ich letzte Woche wieder nach Bremen zurückkehre. Dadurch, dass auch unsere Physiotherapeutin Jennifer Brimmer in Quarantäne ist, verzögert sich jedoch alles ein wenig“, so Hausicke.

So muss weiterhin das Handy herhalten, um mit dem Team zu kommunizieren. „Nicht erst seit Beginn der Quarantäne bin ich stündlich mit meinen Mitspielerinnen im Austausch. Der Kontakt ist generell sehr intensiv“, erzählt Hausicke, die mit Stolz auf die Spiele der letzten Wochen zurückblickt. „Es ist überragend, was das Team abgeliefert hat. Wir sind im Laufe der Saison reifer in der Spielweise geworden, was sich in Punkten ausgezahlt hat. Das ist großartig“, lobt die Kapitänin, die schnellstmöglich wieder selbst ins Geschehen eingreifen will.

 

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