Persönliche Wiedergutmachung

Wollen am Freitag persönliche Wiedergutmachung betreiben: Marco Friedl und Sebastian Langkamp (Foto: nordphoto).
Profis
Donnerstag, 06.12.2018 // 14:27 Uhr

Von Daniel Gerdes

An das letzte Mal als das Verteidiger-Duo Langkamp/Friedl gemeinsam auf dem Platz stand, möchte wohl kein Werder-Fan zurückdenken. Am Ende zeigte die Anzeigetafel im Weser-Stadion ein 2:6 gegen Leverkusen. Nach acht größtenteils überzeugenden Spielen wurde die Kohfeldt-Elf für individuelle Fehler bestraft.

Sebastian Langkamp und Marco Friedl werden mit hoher Wahrscheinlichkeit am Freitagabend (ab 20.15 Uhr im betway Live-Ticker auf WERDER.DE) erneut in der grün-weißen Startformation stehen – dieses Mal aber soll alles anders werden.

Im Training wie gegen Düsseldorf: Langkamp und Friedl Seite an Seite (Foto: nph).

„Für uns beide geht es um persönliche Wiedergutmachung“, sind die ersten Worte, die Langkamp auf der Spieltags-Pressekonferenz verliert. Der Auftritt gegen Leverkusen wird dem 30-Jährigen noch in schmerzlicher Erinnerung geblieben sein. Mit „uns“ meint er auch Marco Friedl, der wie er selbst gegen die Werkself zu selten Sicherheit im Defensivverbund ausstrahlte. Aber Leverkusen ist Vergangenheit, alle Augen inklusive der von Langkamp sind auf den Schlagabtausch mit der Düsseldorfer Fortuna gerichtet. „Wir wollen zeigen, dass es besser geht, auch in der Kommunikation auf dem Platz“, gibt er sich fokussiert.

Dafür spricht ein gutes Gefühl, dass aus der Trainingswoche mitgenommen wird. Langkamp weiß, dass „wir nicht das erste Mal nebeneinander verteidigen und ich muss auch nicht groß mit Marco reden vor dem Spiel. Wir kennen unsere gegenseitigen Stärken und Schwächen“, und genau diese gilt es, am Freitagabend beim Flutlichtspiel des SVW gegen Düsseldorf auf den Platz zu bringen. Für das „Wie?“ sind dann in allererster Instanz Trainer Florian Kohfeldt und die elf Grün-Weißen auf dem Platz zuständig. Wenn es nach Sebastian Langkamp geht, muss der Plan lauten: „Schwächen reduzieren und Stärken auf den Platz bringen“.