Wo Ludwig Augustinsson nur auf der Bank sitzt

Der schwedische Nationalspieler in Episode #33 des WERDER-PODCAST
Tuppern ganz ohne Muttern. Ludwig Augustinsson mit Speisegefäß auf dem Weg in den Kabinentrakt des Weser-Stadions (Foto: Nordphoto).
Podcast
Donnerstag, 16.05.2019 / 08:00 Uhr

von Maximilian Hendel

Seit knapp zwei Jahren schon wohnt Ludwig Augustinsson mit seiner Freundin Miranda in Bremen, ist Stammspieler bei einem wunderbaren Bundesligisten mit berechtigten Europapokalambitionen und hat sich auf und außerhalb des Rasens unübersehbar prächtig eingelebt. Dem Schweden gefällt an der Weser alles sogar so gut, dass er seinen Vertrag bereits im Sommer 2018 um „viele Jahre“ – wie er selbst sagt – verlängert hatte.

„Der Verein glaubt an mich und ich glaube an den Verein – dass wir auch nächstes Jahr besser werden und ich meine Entwicklung fortsetzen kann. Ich bin sehr glücklich hier“, unterstreicht der 25-Jährige in der neuesten Episode des – von Media Markt präsentierten – WERDER-PODCAST. Aber vor allem bei einer großen Leidenschaft muss der schwedische Nationalspieler in der Hansestadt im Vergleich zu seiner vorherigen Wahlheimat Kopenhagen, wo er mit dem ortsansässigen Klassenprimus FC Kopenhagen binnen zweieinhalb Jahren drei Pokalsiege und zwei Meistertitel gewann, ein paar Abstriche machen.

„Kopenhagen ist die beste Stadt in Europa“, bekennt der Linksfuß. Noch dazu finde man in der dänischen Hauptstadt „so viele gute Restaurants, so viele gute Optionen mit einer so guten Qualität“. Selbst im Heimstadion des FCK ist ein Drei-Sterne-Restaurant ansässig. Augustinssons Begeisterung an guter, vielseitiger und gesunder Küche wurde vor Jahren schon von seiner Freundin und ihrer Familie geweckt. „Sie sind alle sehr interessiert daran, probieren jede Woche neue Rezepte und neue Sachen aus. Daher kommt auch mein Interesse“, verrät der WM-Teilnehmer des letzten Jahres.


Allerdings bewegen sich seine Qualitäten beim Zubereiten in überschaubaren Sphären. „Meine Freundin ist die Schlüsselspielerin in der Küche, ich sitze nur auf der Bank und mache die einfache Arbeit. Ich helfe immer, aber sie macht das beste Essen“, beichtet Augustinsson. Zudem kümmert sich bei Werder ein Koch täglich um die leistungssportgerechte Ernährung der Bremer Profis. „Ich esse gute Kohlenhydrate, Süßkartoffeln, braunen Reis, Quinoa, und ich esse gutes Fett – Avocado, Nüsse“, zählt er beispielsweise auf.

Was auf Augustinssons Speisekarte noch lieber ganz oben stehen darf, ist sehr gutes Fleisch. Entrecôte, australisches Rinderfilet, Rib-Eye – bevorzugt mit Knoblauch und ein paar Süßkartoffeln. Eine Seltenheit bleiben dagegen Eier oder Milchprodukte. Burger hingegen kommen ihm erst gar nicht in die Tüte, obwohl Milos Veljkovic den Abwehrkollegen in der letzten Podcast-Episode explizit dazu eingeladen hatte. Na gut, „nach einem guten Spiel und drei Punkten im Weser-Stadion, dann ist das ein gutes Timing für einen Burger“, stellt Augustinsson also doch noch als kleines Hintertürchen in Aussicht. Einen günstigeren Anlass als kommenden Samstag mit einem Heimsieg gegen Leipzig könnte es dafür ja kaum geben, oder ´Ludde`?

„Wow, genau dafür habe ich 15 Jahre trainiert“, sagt Ludwig Augustinsson. In welchem Moment genau der Linksverteidiger diese Erkenntnis ergriff, was er über Claudio Pizarro und Zlatan Ibrahimovic denkt und welche durchaus gewöhnungsbedürftige Sportart der Schwede als Jugendlicher neben Fußball und Eishockey noch so betrieben hat, das erfahrt ihr in Episode #33 des WERDER-PODCAST mit Markus Biereichel. Der Podcast verbindet die schönste Nebensache der Welt mit dem geilsten Verein der Welt. Hier wird nicht nur über alles geredet, was das grün-weiße Herz höher schlagen lässt, sondern wir sprechen mit Werder. Die neue Folge gibt es auf dem offiziellen Soundcloud-Profil, dem iTunes-Account und dem Spotify-Kanal des SVW. Reinhören lohnt sich!

 

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