Es begann im Sommer 2006

Niclas Füllkrug in Episode #39 des WERDER-PODCAST
Vor 13 Jahren begegneten sich Niclas Füllkrug und Florian Kohfeldt das erste Mal – seit dieser Saison arbeiten sie wieder zusammen (Foto: Nordphoto).
Podcast
Mittwoch, 28.08.2019 / 16:30 Uhr

von Maximilian Hendel

Am vergangenen Wochenende in Hoffenheim stand Niclas Füllkrug zum dritten Mal in seiner Profikarriere in Werder Bremens Bundesliga-Startelf. Beinah sechs Jahre und neun Monate lagen zwischen diesem und dem letzten Einsatz – Ende November 2012 bei einer deutlichen 1:4-Heimschlappe gegen Bayer Leverkusen.

In der Gegenwart entschied sich Florian Kohfeldt als Cheftrainer der Grün-Weißen erstmals dafür, den Bremen-Rückkehrer in die Anfangsformation zu stellen, der es ihm umgehend mit einem Treffer dankte. Kohfeldt hatte jedoch genauso schon seine Finger mit im Spiel, dass der Weg des Angreifers einst bis in den Profibereich führte. Kein anderer Spieler aus dem aktuellen Bundesliga-Kader kennt den Fußballlehrer länger. 2006 – als 23-jähriger Student – begann dessen Trainerlaufbahn am Osterdeich in der U14.

Genau in jenem Sommer wechselte in eben diese Mannschaft ein unersättlich torhungriger 13-Jähriger von Ricklingen aus in Werders Leistungszentrum, der sich zuvor bis weit über die Grenzen Hannovers und Niedersachsens hinaus einen Namen gemacht hatte: Niclas Füllkrug. „Natürlich hat er heute noch viel mehr Ahnung vom Fußball, obwohl er auch damals schon wusste, wovon er redet“, erzählt Füllkrug über seinen alten und neuen Trainer in Episode #39 des WERDER-PODCAST. „Aber von der Menschlichkeit her ist er sich sehr treu geblieben“, ergänzt er voller Anerkennung.

Nicht zuletzt auch Florian Kohfeldt war ein elementares Argument dafür, warum der heute 26-jährige Angreifer nach dem jüngsten Abstieg seines bisherigen Klubs Hannover 96 wieder bei Werder anheuerte. Zum einen „bin ich ziemlich überzeugt davon, von seiner Art und Weise, wie er es handhabt, wie er Fußball spielt“, führt Füllkrug auf. Zum anderen „muss ich keine Angst haben, dass da plötzlich noch ein anderes Gesicht zum Vorschein kommt, wenn’s mal nicht so gut läuft. Er ist jemand, der sehr, sehr menschlich ist, sehr gut mit seinem Spieler umgeht“, lobt der gebürtige Hannoveraner ausdrücklich.

Und gut umgehen heiße ja nicht, „immer nett zu sein“, sondern „für den Spieler das Beste herauszuholen“, unterstreicht Füllkrug. Er habe ein sehr gutes Empfinden dafür, wann ein Spieler auch mal bei Seite genommen werden müsse und „ein paar liebe Worte, ein bisschen Aufmerksamkeit braucht.“

Wie ist Niclas Füllkrug eigentlich zu dem Spieler geworden, der er heute ist. In Episode #39 des WERDER-PODCAST erinnert sich der Angreifer ausführlich an die Schritte bis nach ganz oben nach – von seinen dreistelligen Trefferzahlen auf dem Kleinfeld, dem anfänglichen Zug-Pendeln ins Leistungszentrum, seinen großen Augen, als Drogba und Ronaldinho im Weserstadion trainierten, bis er es selbst schaffte, unter Thomas Schaaf dort zu spielen und zu treffen. Der Podcast verbindet die schönste Nebensache der Welt mit dem geilsten Verein der Welt. Hier wird nicht nur über alles geredet, was das grün-weiße Herz höher schlagen lässt, sondern wir sprechen mit Werder. Die neue Folge gibt es auf dem offiziellen Soundcloud-Profil, dem iTunes-Account und dem Spotify-Kanal des SVW. Hört rein!

 

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