Wehwehchenfrei

Ömer Toprak ist schmerzfrei und blickt optimistisch auf die neue Saison
Zufriedene Miene: Ömer Toprak kann im Training endlich voll mitziehen (Foto: nordphoto).
Profis
Dienstag, 18.08.2020 / 14:44 Uhr

Von Yannik Cischinsky

Sie sind weg. Die Wehwehchen. Ömer Toprak strahlt. „Ich bin zufrieden“, sagt der Innenverteidiger im Interview mit WERDER.DE. „Ich kann mittrainieren, habe keine Wehwehchen und der Körper reagiert nicht auf die Belastung.“ In der vergangenen Spielzeit stürzte er von Verletzung zu Verletzung. Gerade einmal zehn Ligaspiele machte Toprak. „Die letzte Saison war extrem bitter. Das habe ich so auch noch nicht erlebt“, so der 31-Jährige am Rande des Trainingslagers in Zell am Ziller.

Ein Schlag im ersten Ligaspiel, eine Sehnen-Wadenverletzung im zweiten. Es folgten muskuläre Probleme beim Aufwärmen in Gladbach, die sich zogen, und das grobe Foul im Pokalduell mit Frankfurt. Es war ein Jahr zum Vergessen. Ein Jahr, das Spuren hinterlassen hat und aus dem der erfahrene Bundesliga-Profi seine Schlüsse gezogen hat. „Ich habe in der Sommerpause viel gearbeitet“, verrät er gegenüber WERDER.DE.

Wieder zurück im Fokus von Team und Medien: Ömer Toprak (Foto: W.DE).

Auch weiterhin arbeitet der Verteidiger mit speziellen Einheiten an seinen „Schwachpunkten“, dem Sprunggelenk zum Beispiel. „Das habe ich jetzt sehr gut im Griff“, freut sich Toprak. Für den Quasi-Neuzugang, der nach seiner Leihe nun fest beim SV Werder unter Vertrag steht, ist die Saisonvorbereitung doppelt wichtig. Aufgrund der Corona-Pandemie und strenger Hygieneauflagen konnte er als Rehabilitand kaum bei den Teamkollegen sein, auch die Spiele sah er lediglich im TV. In Heidenheim war Toprak schlussendlich dabei, feierte den Klassenerhalt mit und hat jetzt Zeit, die Kollegen noch mal neu kennenzulernen.

Dabei haben gerade viele der älteren Mitspieler den SVW verlassen. Topraks Freund Nuri Sahin, Claudio Pizarro, Fin Bartels, Sebastian Langkamp und Philipp Bargfrede, auch der erfahrene Kevin Vogt ist nicht mehr Teil der Grün-Weißen. „Ich gehöre jetzt zu den Älteren“, sagt Toprak mit einem Schmunzeln. Viel verändert hat sich dadurch aber nicht. „Ich versuche viel mit den jungen Spielern zu sprechen, ihnen für Fragen zur Verfügung zu stehen. Ich habe bei einigen Vereinen gespielt, junge Talente kommen sehen, die durchgestartet sind. Ich versuche unseren Jungs zu helfen, Tipps zu geben, ihnen dabei zu helfen, sich wohlzufühlen, um Gas geben zu können“, sagt Toprak. In der kommenden Saison dann auch hoffentlich häufiger auf dem Platz.

 

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