"Konditioneller Härtetest" am Doppelspieltag

Der Vorbericht zum Testspiel gegen den FC Groningen
Mit Schwung gehen Niclas Füllkrug und der SVW in den Doppeltest (Foto: nordphoto).
Vorbericht
Freitag, 28.08.2020 / 21:15 Uhr

Von Mirko Vopalensky

Zum Auftakt des Doppeltestspieltags in Lohne wartet ein internationales Duell. Der SV Werder Bremen trifft am Samstag, um 15 Uhr im Heinz-Dettmer-Stadion auf den niederländischen Erstligisten FC Groningen. Das Testspiel ist wie auch die um 17.15 Uhr am gleichen Ort folgende Begegnung gegen den FC St. Pauli im Rahmen des Werder Opening Weekend (WOW) live zu sehen: Dank WIESENHOF überträgt der SVW auf WERDER.TV und YouTube kostenlos. Zudem berichtet WERDER.DE ab 14 Uhr im betway Live-Ticker aus Lohne.

Das Personal: Mit 27 Spielern bestritt der SV Werder am Freitagnachmittag das Abschlusstraining vor dem Doppelspieltag. Fast alle dieser Akteure sind für die beiden Partien gegen den FC Groningen und den FC St. Pauli "komplett einsatzfähig", wie Cheftrainer Florian Kohfeldt berichtet. Mit Einschränkungen gilt dies für Kevin Möhwald. Der Mittelfeldspieler, der beim 4:2-Sieg über den SC Austria Lustenau (zum Spielbericht) im Zillertal nach einem Jahr Verletzungspause sein Comeback feierte, musste den Trainingsplatz vorzeitig mit einer Kühlung am linken Sprunggelenk verlassen. Der 27-Jährige ist auf dem Rasen weggerutscht, zog sich dabei jedoch laut der ersten Untersuchungen keine schlimmere Verletzung zu. "Aktuell gehe ich davon aus, dass er spielen wird", sagt Kohfeldt. Garantiert spielen werden Niklas Moisander, Josh Sargent und Milot Rashica, die zuletzt an Blessuren laborierten. Auch Christian Groß, der im Trainingslager aus privaten Gründen fehlte, wird wieder ins Geschehen eingreifen. Nicht in Lohne auf dem Platz stehen werden hingegen Milos Veljkovic und Ömer Toprak, bei dem aufgrund eines Schlages auf das Sprunggelenk kein Risiko eingegangen werden soll. Für alle anderen Werder-Profis sind laut Kohfeldt lange Einsatzzeiten vorgesehen.

Florian Kohfeldt wird seinen Spielern viele Spielminuten geben (Foto: WERDER.DE).

Der Gegner: Einander bekannte Testspielgegner, das sind der FC Groningen und der SV Werder Bremen. Denn vor zwei Jahren trafen die beiden Vereine schon einmal in der Sommervorbereitung aufeinander. Im Juli 2018 gastierten die Bremer in den Niederlanden und trennten sich mit einem 0:0-Remis vom Football Club Groningen. Aus dem heutigen Werder-Kader waren damals bereits elf Akteure mit von der Partie. Nun testet der SVW erneut gegen die Elftal, die aus der letzten Spielzeit als Tabellenneunter der Eredivisie hervorging, ehe diese nach dem 26. Spieltag aufgrund der Corona-Pandemie annulliert wurde. Für Groningens Trainer Danny Buijs wird dieses Testspiel ähnlich wie für Werder-Coach Florian Kohfeldt von großer Bedeutung sein, schließlich starten die grün-weißen Niederländer am 13. September gegen die PSV Eindhoven in die neue Saison der höchsten Spielklasse der Niederlande. In Lohne nicht mit von der Partie sein wird Groningens prominenter Neuzugang Arjen Robben, wie der Club im Voraus bekannt gab.

Der Cheftrainer zu den Spielen: "Es ist ein konditioneller Härtetest", entgegnet Florian Kohfeldt auf die Frage, ob die Spiele gegen Groningen und St. Pauli für seine Mannschaft als ein solcher gewertet werden können. Immerhin ist es für viele Werderaner das erste Mal in der laufenden Saisonvorbereitung, dass sie die kompletten 90 Minuten bestreiten werden. Dies sieht vor allem bei der Elftal anders aus: "Groningen ist etwas weiter, sie haben schon mehr Spiele gemacht. St. Pauli ist im ähnlichen Rhythmus wie wir", sagt der Werder-Trainer. Auch die Spielstile der Gegner unterscheiden sich in den Augen von Kohfeldt. Während er Groningen mit einem mannorientierten Pressing erwartet, werde St. Pauli "um defensive Stabilität bemüht" sein. Eine Tatsache eint jedoch beide gegnerischen Mannschaften: "Ich erwarte, dass beide uns fordern werden. Und das möchte ich auch", stellt Florian Kohfeldt im Vorfeld des Doppelspieltags in Lohne klar.

 
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