Werder warnt vor Vereinfachung der Thematik "Pyrotechnik"

Der SV Werder kritisiert den Einsatz von Pyrotechnik in der Ostkurve am Samstag (Foto: DFL).
Fankurve
Dienstag, 13.08.2019 / 11:44 Uhr

Im Rückblick auf das Spiel am Samstag kritisierte Werders Präsident und Geschäftsführer Dr. Hubertus Hess-Grunewald den Einsatz von Pyrotechnik von Fangruppen in der Ostkurve. Forderungen an Werder Bremen nach noch strengeren Kontrollen und härteren Strafen ordnete er jedoch als nicht zielführend ein.

„Der SV Werder Bremen positioniert sich seit Jahren engagiert gegen den Einsatz von gefährlicher Pyrotechnik und weist auf die großen Gefahren hin. Wir übernehmen an jedem Spieltag die Verantwortung dafür, ein Fußballspiel sicher verlaufen zu lassen. Unsere Sicherheitsstrukturen im Stadion sind zertifiziert und auf höchstem Niveau. Wir führen ordnungsgemäße Kontrollen durch und ahnden Verstöße bei Identifizierung der Täter gemäß den Sicherheitsrichtlinien des DFB.“

Der Werder-Präsident warnte jedoch davor, vorzugaukeln, dass es für diese Problematik einfache Lösungen gäbe. „Diese Instrumente haben aber auch ihre Grenzen. Mit dem Ruf nach 'noch härteren Kontrollen und noch höheren Strafen' macht es sich jeder zu einfach. An keinem Fußballstandort in Deutschland konnte damit die seit Jahrzehnten bestehende Problematik gelöst werden. Auch deswegen sucht Werder gemeinsam mit den Sicherheitsbehörden mit großem Einsatz nach alternativen Lösungsansätzen.“

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