Etappenziele erreicht

Tour de 60plus führte nach Westerwolde und Harpstedt

Alle(z) Grün: Für die Jubiläumsradtour hatten sich die Organisatoren etwas einfallen lassen (Foto: WERDER.DE).
WERDER BEWEGT
Mittwoch, 18.07.2018 // 17:47 Uhr

Von Daniel Gerdes

Das Programmheft der grün-weißen 60plusler hatte in jüngster Vergangenheit einiges zu bieten. Neben den Feierlichkeiten zum zehnjährigen Jubiläum (siehe Extrameldung) waren die Senioren zum Spargelessen in der Samtgemeinde Harpstedt und mit dem Fahrrad in den Niederlanden unterwegs.

120 Kilometer gen Westen

Zwei Etappen hatten die 60plusler an einem Tag zurückzulegen. Die erste begann in der Hansestadt, genauer gesagt am Weser-Stadion. Früh morgens wurden die Fahrräder verladen und die rund 50 Teilnehmer stiegen in den Bus. Destination Papenburg. Die kleine Stadt im nordwestlichen Emsland sollte aber nur Zwischenhalt sein. Die Werderaner hatten sich vorgenommen, einen Teil der sogenannten Smokkelroute zu fahren. Die Route ist ein deutsch-niederländischer Fernradweg, der insgesamt 190 Kilometer lang ist und sich über Teile des Emsland, die Grafschaft Bentheim und der niederländischen Provinzen Drenthe und Groningen erstreckt.
Die 60plusler befuhren an diesem Tag etwa 50 Kilometer der deutsch-niederländischen Straßen mit dem Fahrrad und das alles unter Leitung von Katrin Arck-Menke von Höffmann-Reisen. Wer nicht mit dem Fahrrad fahren konnte oder wollte, für den stand der Bus bereit, der auch alle Zwischenstopps der Tour angefahren ist.

Ein eigens für die Fahrt kreiertes Logo schmückte die Rückseite der Shirts (Foto: WERDER.DE).

Das erste Teilstück der Etappe führte das Peloton, das an diesem Tag ganz in grün erstrahlte – die AOK Bremen/Bremerhaven hatte den Senioren zum zehnjährigen Jubiläum T-Shirts gesponsert – nach Bourtange in den Niederlanden. Dort angekommen wurde am Bus zu Mittag gegessen und wer Lust hatte, konnte sich die alte Festung zu Bourtange ansehen. Nach der kurzen Pause wurde wieder kräftig in die Pedale getreten. Zielort der Jubiläumsradtour war Westerwolde. Dort angekommen genoss der grün-weiße Tross noch eine der wenigen Sonnenstunden der Fahrt. Für alle „ein gelungener Abschluss von einem wunderbaren Tag, in dem man das Nachbarland näher kennenlernen durfte“.

Kurzer "Abstecher" zum Spargelhof

Interessiert schauten die Senioren zu, wie der Spargel geerntet wird (Foto: W.DE).

Nicht mit dem Fahrrad, aber trotzdem in beachtlicher Zahl fanden sich die 60plusler auf dem Spargelhof Alfken zusammen. In Groß Köhren südlich von Delmenhorst zeigte Gastgeber Christopher Alfken den Angereisten Spargel- und Erdbeerfelder sowie Folientunnel. 60plus-Mitglied Bernhard Hegeler, der seit 2012 viele Aktivitäten der grün-weißen Senioren mitorganisiert, hatte sich im Vorfeld mit den Besitzern des Spargelhofs in Verbindung gesetzt und die Tour ermöglicht. Im Zuge der Spargeltour durfte eines nicht fehlen: das Spargelessen. So kehrten die Grün-Weißen in Groß Ippener ein, um dort das vom Alfken-Hof gelieferte Gemüse zu speisen. Der letzte Programmpunkt des Tages führte die 60plusler dann in den Skulpturenpark von Franz Robert Czieslik.