Keine Berge in Sicht, aber ein zweites Zuhause

Marco Friedl in Episode #31 des WERDER-PODCAST
Marco Friedl bereitete im Pokal-Viertelfinale auf Schalke Milot Rashicas Führungstreffer vor (Foto: Nordphoto).
Podcast
Mittwoch, 01.05.2019 / 16:31 Uhr

von Maximilian Hendel

Am Anfang erlebte Marco Friedl wie wohl fast alle seine österreichischen Vorgänger, die sich einst das Trikot von Werder Bremen überstreiften, erst mal einen kleinen Kulturschock. Weit weg von Zuhause und – noch viel ungewohnter – „keine Berge in Sicht“, hat der 21-Jährige richtig beobachtet. Aber selbst das ist verkraftbar, wenn man – wie Friedl – am richtigen Ort ist, um dem eigenen Durchbruch in der Bundesliga Stück für Stück näherzukommen.

„Es hat seine Zeit gedauert, mich auf das ganze einzustellen“, gesteht der gebürtige Kufsteiner in der neuesten und wie immer von Media Markt ermöglichten Episode des WERDER-PODCAST. „Ich bin dennoch sehr froh, dass ich diesen Schritt als junger Spieler gewagt habe“, versichert er über seine Leihe vom FC Bayern an die Weser. Natürlich habe er im Hinterkopf gehabt, dass sich auch die anderen Österreicher hier schon sehr wohl gefühlt haben, seine Entscheidung pro Werder sei jedoch aus dem Bauch heraus getroffen, „weil es sehr schnell gehen musste.“

Beinah eineinhalb Jahre ist das her – die „sind wie im Flug vergangenen“ und „ich habe mich für die richtige Sache entschieden.“ Anfangs nahmen ihn die beiden mittlerweile gewechselten Florian Kainz und Robert Bauer sowie Maximilian Eggestein an die Hand. Freundschaften entstanden. „Es macht natürlich einiges einfacher, wenn du Spieler besser kennst und dich dann auch in der Mannschaft integrierst“, weiß der aktuelle U21-Nationalspieler des ÖFB.


Selbst ohne den „Wilden Kaiser“, das heimische Skigebiet vor der Haustür, habe sich Bremen „relativ schnell wie ein zweites Zuhause“ angefühlt, betont Marco Friedl. Ob es auch trotz des auslaufenden Leihvertrages zwischen Werder und dem Rekordmeister über den Sommer hinaus das zweite Zuhause des flexibel einsetzbaren Defensivakteurs bleiben wird, steht noch nicht fest. Seit Winter schon mache sich Friedl gemeinsam mit der Familie und seinem Berater Gedanken, „wie ich meine Zukunft gestalten will.“ In den letzten Wochen habe sich das noch einmal intensiviert.

Werders Verantwortliche bekundeten bereits vor einiger Zeit ausdrücklich ihr Interesse an einer weiteren Zusammenarbeit. Was in ihm schlummert, hat der hochveranlagte Linksfuß erst vor wenigen Wochen mit einwandfreien Leistungen in der Bundesliga gegen Bayer Leverkusen und im Pokal-Viertelfinale bei Schalke 04 gezeigt. „Werder in der Bundesliga, hoffentlich bald europäisch, das sind schon Sachen, die gut zu mir passen könnten“, reflektiert Marco Friedl. „Es ist nicht ausgeschlossen, dass du länger bleibst?“, fragt also Moderator Markus Biereichel. „Das ist nicht ausgeschlossen, nein“, entgegnet Friedl.

Warum ein Wechsel vom Rekordmeister FC Bayern nach Bremen alles andere als ein Rückschritt ist, was in einem vorgeht, wenn auf einmal erwachsene Männer dich als erst 19-jährigen Champions-League-Debütant nach Autogrammen fragen und wie es so ist, wenn du von heute auf morgen plötzlich von Pep Guardiola trainiert wirst – das und noch mehr erfahrt Ihr in Episode #31 des WERDER-PODCAST von Marco Friedl. Der Podcast verbindet die schönste Nebensache der Welt mit dem geilsten Verein der Welt. Hier wird nicht nur über alles geredet, was das grün-weiße Herz höher schlagen lässt, sondern wir sprechen mit Werder. Die neue Folge gibt es auf dem offiziellen Soundcloud-Profil, dem iTunes-Account und dem Spotify-Kanal des SVW.

 

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