Kohfeldt "optimistisch" bei Pavlenka

Cheftrainer lobt Debütant Kapino
Jiri Pavlenka musste gegen den SC Freiburg verletzungsbedingt ausgewechselt werden (Foto: nordphoto).
Profis
Samstag, 13.04.2019 / 18:56 Uhr

Von Yannik Cischinsky

Florian Kohfeldt hatte gute Nachrichten im Gepäck als er in die Mixed Zone nach dem 2:1-Sieg gegen den SC Freiburg trat. „So wie es aussieht, ist es keine Strukturverletzung und nicht so schlimm. Ich kann alle beruhigen“, sagte der Cheftrainer mit Blick auf Keeper Jiri Pavlenka, der zur Halbzeit ausgewechselt werden musste. Der Schlussmann hatte einen Schlag abbekommen, in dessen Folge er sich nicht mehr abdrücken und springen konnte. „Es hätte also wenig Sinn gemacht, ihn weiter spielen zu lassen“, so Kohfeldt mit einem Schmunzeln.

Für den Tschechen kam Stefanos Kapino zu seinem ersten Bundesliga-Einsatz im Werder-Trikot. Der Grieche zeigte sofort eine souveräne Leistung. Am Treffer zum 1:2 war der Keeper schuldlos und nach dem Spiel rannte Werder-Coach Kohfeldt als erstes zu ihm. „Ich freue mich sehr für Kapi, denn er konnte zeigen, dass er nicht nur ein überragender Typ, sondern auch ein Top-Torhüter ist. Dass er beim Stand von 0:0 den Ball hält, war sehr wichtig“, erklärte Kohfeldt.

Pavlenka hatte sich in der 35. Minute bei der Rettungsaktion gegen Vincenzo Grifo verletzt und direkt angedeutet, dass es nicht weitergeht. „Das hat mir keine Sorgen bereitet, weil ich weiß, was für eine gute Nummer zwei wir haben“, so Kohfeldt in der Retrospektive. Für das Bayern-Spiel am kommenden Samstag rechnet er mit einem Einsatz von Pavlenka. „Ich bin optimistisch, dass er spielen kann. Und wenn nicht, dann ist halt Kapi da.“