Nächster Schritt nach dem Individualtraining

Frank Baumann zur Genehmigung für Kleingruppentrainings
Für Frank Baumann ist die Trainingsgenehmigung ein "wichtiger Schritt" (Foto: nordphoto).
Profis
Dienstag, 07.04.2020 / 15:00 Uhr

Von Marcel Kuhnt

Am Montag verständigten sich der SV Werder und der Senat der Stadt Bremen auf eine Genehmigung, die Kleingruppentraining der Profis zulässt (zur Extrameldung). Seit Dienstag finden diese Einheiten unter strenger Einhaltung der Regeln statt. Ein Umstand, der Frank Baumann zufriedenstellt. „Wir sind glücklich, dass wir nach Wochen des Individualtrainings den nächsten Schritt gehen können“, so Werders Geschäftsführer Fußball gegenüber WERDER.TV.

Verschiedene Kabinen, klar definierte Trainingsgruppen, zwei unterschiedliche Trainingsplätze – wie schon in den letzten Wochen achten die Grün-Weißen sehr genau darauf, dass die behördlichen Anordnungen eingehalten werden, damit eine Ausbreitung des Coronavirus verhindert wird. „Eine Gruppe trainiert im Stadion, die andere auf Platz 11. Die Gruppen werden so klein wie möglich gehalten, damit die Berührungspunkte minimiert werden. Auf die Abstände wird geachtet, so wie wir es stets gemacht haben und zwar bereits vor der allgemeinen Kontaktsperre“, so Baumann.

Situation bewerten und anpassen

Schon umgezogen zum Stadion und dann maximal zu viert auf den Trainingsplatz. Milot Rashica auf dem Weg zur Arbeit (Foto: nordphoto).

Obwohl der Maßnahmenkatalog mit seinen insgesamt 16 Punkten auf dem ersten Blick umfangreich erscheint, ist beim SVW nur weniges zu verfeinern. Der Grund dafür ist, dass die meisten Regeln bereits so im Ablauf integriert sind, wie Baumann klarstellt: „Die Maßnahmen stellen uns nicht vor größere Herausforderungen, weil wir die allermeisten bereits seit Wochen umsetzen.“

Auch deshalb blickt er positiv auf die bisherige Zeit zurück. „Ich finde, dass der Fußball sehr verantwortungsvoll gehandelt und Verlässlichkeit gezeigt hat“, so Baumann, der zum Thema ‚Einheitliche Regelung‘ ergänzt: „Es ist insgesamt für Behörden und Vereine eine schwer zu händelnde Situation. Natürlich wünschen wir uns eine bundesweite Lösung, aber unsere föderale Struktur in Deutschland macht die Koordination für die Politik nicht einfach. Trotzdem ist unser Bestreben eine einheitliche Regel für den Sport zu bekommen.“

Und selbst wenn eine Lösung gefunden wird, muss die Lage in regelmäßigen Abständen neu bewertet und „wenn nötig angepasst werden.“ Dazu zählt auch die Durchführung von Trainingseinheiten, was die Arbeit des Trainerteams zu einer noch größeren Aufgabe macht. „Wenn es soweit kommt und wir weiterspielen sollten, wollen wir die Spieler auf einem guten Fitnessstand haben. Darüber hinaus wollen wir technisch-taktisch wieder in den Rhythmus kommen, was mit vier Leuten nicht leicht ist. Letztlich müssen wir aber abwarten, wie sich die Situation entwickelt“, sagt Frank Baumann.

Zum WERDER.TV-Interview

 

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